Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag - 2016 - Thema Frauenarmut!

Frauenfest am 5. März 2016:

Wann: 20.00 Uhr

Wo: ISOP, Dreihackengasse 2, 8020 Graz

 

Demonstration zum Internationalen Frauentag gegen Frauenarmut am 8. März 2016:

Wann: 8. März, 17 Uhr (Sammlung 16.30 Uhr)

Start und Ende: Mariahilferplatz Graz

 

VeranstalterInnen: 8. März Komitee

„#machplatz - Mehr Platz für frauenpolitische und feministische Themen in den Medien“

One Billion Rising Graz – 2016

Digitale Protestaktion – www.grazerfrauenrat.at

 

Wir (Unabhängiges Frauenbeauftragten Kollektiv und der Grazer Frauenrat) starten vom 14.2. bis 8.3.2016. eine One Billion Rising – digitale Protestaktion

 

Gegen sexualisierte Gewalt an Frauen. immer. überall. - Wir sprechen selbst

 

Diese Kundgebung bietet die Möglichkeit, ein deutliches Zeichen zu setzen:

Für die selbstbestimmte und unversehrte Freiheit von Frauen – gegen den Missbrauch dieses Themas für rassistische Hetze.

Internationaler Frauentag 2015

Demo und Fest am 7. März in Graz:

Demo um 10:30 Uhr, Start Burgring und Fest für Freundinnen ab 20 Uhr Theater im Bahnhof

Eine Veranstaltung des 8. März Komitees

One Billion Rising am 14.2.2015 um 17:00 Uhr am Grazer Hauptplatz

Am Samstag, den 14. Februar um 17.00 Uhr findet auf dem Grazer Hauptplatz wieder ONE BILLION RISING („Eine Milliarde erhebt sich“) statt - eine weltweite Aktion, die durch Demonstrationen mit Musik und Tanz auf die Gewalt aufmerksam machen will, die an Frauen und Mädchen ausgeübt wird.
 

Mitmachen – Hingehen – Unterstützen …. GEMEINSAM GEGEN GEWALT AN FRAUEN die Stimme erheben

14.2.2015 - 17:00 Uhr - Grazer Hauptplatz

Wir sind Unabhängige Frauenbeauftragte

Wir sind Unabhängige Frauenbeauftragte

Grazer Frauenrat wählt Unabhängiges Frauenbeauftragten Kollektiv

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Zitiert

[Un]Mut tut gut! anonym

Dein Kind hat ein Recht auf deine Emanzipation Mama. Hedwig Dohm

Ohne Frauenquote gibt es über weite Strecken ganz selbstverständlich eine 100prozentige Männerquote -  nur wird die nicht so genannt. Elfriede Hammerl

Es gibt kein Gesetz, das alten Frauen verbietet auf Bäume zu klettern. Astrid Lindgren

Ich fühle mich in der ganzen Welt zu Hause, wo es Wolken und Vögel und Menschentränen gibt. Rosa Luxemburg

In der Küche stehn wir beide - rühren in dem leeren Topf - schauen aus dem Fenster - beide haben ein Gedicht im Kopf. Friederike Mayröcker

Das Leben schwindet oder weitet sich aus im Verhältnis zum eigenen Mut. Anais Nin

Keine Rose ohne Dornen. Grete Schurz

Mit Frauen, die den Reichtum ihrer Gefühle in einem Fingerhut oder in einem Kochtopf gefangen halten, lässt sich keine Revolution machen. Clara Zetkin

Johanna Dohnal
"Warum der Feminismus nichts an Aktualität verloren hat: Die gerechte Aufteilung der Familienarbeit zwischen Frauen und Männern, die Beendigung der Gewalt gegen Frauen, eine gute Ausbildung und den Ausbau weiblicher Berufstätigkeit, damit Frauen ökonomisch unabhängig von Männern leben können - das wollen heute viele junge Frauen. Allerdings meinen viele, dass sie das ganz selbstverständlich, ohne Pathos, ohne Krawall erreichen können, dass jede Frau selbst die Schmiedin ihres Glückes oder Unglückes ist. Frauenbewegung, Feminismus und Frauenpolitik ist für viele von ihnen nicht zeitgemäß. Vergessen wird dabei, dass erkämpfte gleiche Rechte nicht automatisch zu gleichen Möglichkeiten führen. Vergessen wird auch, dass erkämpfte soziale Rechte immer öfter weggenommen werden, ein Ergebnis neoliberaler kapitalistischer Politik. Vergessen wird, dass nicht-existenzsichernde Arbeitsplätze und prekäre Arbeitsverhältnisse zunehmen - betroffen davon sind hauptsächlich Frauen. Vergessen wird, dass Armut überwiegend weiblich ist. Und vergessen wird, dass bei denjenigen, die davon nicht betroffen sind, die Glückssträhne und die vermeintlich gleichen Chancen nur allzu oft an der "gläsernen Decke" enden. Von diesen Realitäten lässt sich die entscheidende Tatsache, dass Frauen auch heute noch, sobald sie Kinder kriegen, die Hauptlast von Erziehung und Hausarbeit tragen, nicht trennen. Wir sehen ganz aktuell an der von Deutschland nach Österreich getragenen Diskussion um Kinderbetreuung und Müttergeld, mit welcher Intensität versucht wird patriarchale Strukturen über traditionelle Familienwerte und reaktionäre Denkmuster aufrecht zu erhalten. Es ist offensichtlich im 21. Jahrhundert noch immer nicht möglich, dass eine Frau einem Beruf nachgeht, ohne Gefahr zu laufen, als karrieregeile Rabenmutter beschimpft zu werden. Und das, obwohl zahlreiche Studien längst nachgewiesen haben, was Kinder wirklich brauchen: Geborgenheit und Verlässlichkeit. Ob die Betreuungsaufgabe von der Mutter, vom Vater oder von anderen geeignete Personen übernommen wird, ist dabei nicht das Thema. Aber Mütter eignen sich offensichtlich besonders gut dazu, sich Schuldgefühle einreden zu lassen. Hier geht es auch um eine Revision der Familienpolitik. (...) Die traditionelle Großfamilie gibt es nicht mehr. Aber Kinder brauchen Kinder, vom ersten Lebensjahr an. In Krippe und Kindergarten und Ganztagsschule können sie sie finden. Um die geeigneten Rahmenbedingungen für die wirkliche Chancengleichheit von Frauen zu schaffen gibt es noch viel zu tun. Der Bogen der notwendigen Maßnahmen spannt sich vom unermüdlichen Bemühen um die gleiche Akzeptanz für die Berufstätigkeit von Frauen und Männern über den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen, gesicherte Grundeinkommen, Ausbau der Gesamtschule bis zu einer Verkürzung der Erwerbsarbeitszeit. Ich hoffe jedenfalls, dass sich die jungen Frauen heute nicht wieder vereinzeln lassen und auf den Schmäh von individuellen Lösungen für strukturelle Probleme - und um diese geht es - hereinfallen." (Aus: „graz.feminin. Handbuch für Frauen, von Frauen und über Frauen", Frauenreferat der Stadt (Hg), Graz, 2008)

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