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Maskulisten – Männerrechtler - Familienfundamentalisten

Diese neuen Netzwerke stellen die Errungenschaften der Frauenbewegung in Frage. Zumindest teilweise verfolgen sie dezidiert das Ziel, diese rückgängig zu machen. Die Gleichstellung im Geschlechterverhältnis, so heißt es, sei längst hergestellt. Als Folge einer jahrzehntelangen Bevorzugung von Frauen würden inzwischen die Männer diskriminiert: rhetorisch ein Wiederholen  von  „Frauen sind gar nicht mehr benachteiligt“, „die Frauenemanzipation ist  abgeschlossen“, „der Feminismus hat sein Ziel längst erreicht“. Sie prangern eine angebliche Bevormundung in geschlechterpolitischen Fragen an: Der „ausufernde Gouvernanten- und Umerziehungsstaat“ fördere einseitig die Frauen und benachteilige die Männer.

Geschlechterkampf von rechts. Wie Männerrechtler und Familienfundamentalisten sich gegen das Feindbild Feminismus radikalisieren.

Von Dr. Thomas Gesterkamp

Inhalt u. a. :
Zentrale Denkfiguren // Forschungsstand // Medienanalyse // Akteure // Reaktionen und Kontroversen in der „Männerbewegung“ // Ergebnisse, offene Fragen und weiterer Forschungsbedarf

Die Expertise wurde von der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich- Ebert-Stiftung (D) veröffentlicht.
 

Gleichstellungspolitik kontrovers. Eine Argumentationshilfe.
Herausgegeben von Melanie Ebenfeld und Manfred Köhnen

Inhalt u. a.:
Argumente zum Thema Gleichstellungspolitik und Feminismus
Argumente zum Thema Männerbenachteiligung
Argumente zum Thema Familie
Argumente zum Thema Bildung
Argumente zum Thema Wirtschaft und Arbeitsmarkt
Argumente zum Thema „Was ist Geschlecht?“ Natur, Biologie, Gender Studies und Gleichstellungspolitik
Themenübergreifende Denkmuster des aktuellen Antifeminismus

Eine Expertise im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung.